Ambulanz Oberes Schwarzatal
Zentrum für
  • Schmerztherapie
  • Palliativmedizin
  • Rheumatologie
  • Ihre Gesundheit
FSME Impfung

Bei einer FSME-Impfung werden abgetötete Erreger gespritzt. Sie können keine Krankheit mehr auslösen, regen den Körper jedoch zur Bildung von Abwehrstoffen an. Wie bei einer natürlichen Erkrankung bildet der Organismus Antikörper, die ihn auch bei einer späteren Ansteckung mit dem Krankheitserreger schützen können. Man spricht von einer aktiven Immunisierung, weil der Körper sein eigenes Abwehrsystem in Kraft setzt.


Leider hält dieser Schutz meist nur einige Jahre an, und die Impfung muss deshalb regelmäßig aufgefrischt werden. Für eine vollständige Grundimmunisierung gegen FSME wird dreimal innerhalb eines Jahres geimpft. Soll kurzfristig ein Impfschutz aufgebaut werden, kann auch mit Hilfe eines Schnellimpfschemas geimpft werden.


FSME-Impfempfehlung der Ständigen Impfkomission

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die FSME-Impfung allen, die in einem Risikogebiet leben oder dorthin reisen und Zecken ausgesetzt sind. Auch wer beruflich durch Zeckenstiche gefährdet ist, z. B. Forstarbeiter, Jäger und Landwirte, sollte sich impfen lassen.

In Deutschland gehören vor allem Baden-Württemberg und weite Teile von Bayern sowie einige Landkreise in Hessen, Sachsen, Thüringen und Rheinland-Pfalz zu den Risikogebieten. In diesen Gebieten besteht potenziell bei jedem Aufenthalt in der freien Natur das Risiko, von einer Zecke gestochen und mit dem FSME-Virus infiziert zu werden. Neben den ausgewiesenen Risikogebieten werden auch aus anderen Bundesländern immer wieder FSME-Fälle gemeldet.


Schutz vor FSME für Kinder und Erwachsene

Die Schwere des Krankheitsverlaufs einer FSME-Erkrankung steigt mit dem Alter. Je älter Patienten sind, desto häufiger bleiben dauerhafte Schäden zurück. Kinder haben meist mildere Krankheitsverläufe, aber schwere Verläufe können auch hier durchaus vorkommen. Daher wird die Impfung zum Schutz vor einer FSME-Erkrankung auch bei Kindern empfohlen, die in Kontakt mit Zecken in Risikogebieten kommen können.